Gemeinsam gegen Verdrängung: Grüner Kreisverband Reinickendorf unterstützt Mieter*innen

Bei der Veranstaltung „Wohnungsnot stoppen! – Workshop für Hausgemeinschaften und Aktive“ kamen Mieter*innen, Initiativen und Fachleute zusammen, um sich über Wege gegen Verdrängung, Eigenbedarfskündigungen, Mieterhöhungen und Umwandlungen von Mietwohnungen auszutauschen.
Auch Vertreter*innen der Grünen aus Reinickendorf waren vor Ort und beteiligten sich an den Diskussionen über Vernetzung und gegenseitige Unterstützung von Betroffenen.

Gerade in Zeiten steigender Mieten und zunehmender Umwandlungen in Eigentumswohnungen ist es aus Sicht des Kreisverbands Reinickendorf von Bündnis 90/Die Grünen entscheidend, dass Mieter*innen sich informieren, vernetzen und Unterstützung erhalten.

Der Vorstand des Grünen Kreisverbands Reinickendorf erklärt:

„Viele Mieterinnen und Mieter fühlen sich allein gelassen, wenn sie mit drastischen Mieterhöhungen, Eigenbedarfskündigungen oder sogenannten Verdrängungssanierungen konfrontiert werden. Für uns ist klar: Die Grünen in Reinickendorf stehen an der Seite der Mieterinnen und Mieter. Wer Unterstützung braucht, kann sich jederzeit an uns wenden – persönlich oder per E-Mail.“

Der Sprecher des Kreisverbands für Stadtentwicklung Andreas Rietz ergänzt:

„Reinickendorf soll ein Bezirk bleiben, in dem Menschen unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Lebenssituation ihren Platz haben. Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht zur Einkommens- oder Renditefrage werden. Wenn Mieten so stark steigen, dass Menschen aus ihren Wohnungen oder ihrem Kiez verdrängt werden oder ihnen kaum noch Geld für ein selbstbestimmtes Leben bleibt, läuft etwas grundlegend falsch. Wir setzen uns dafür ein, dass unser Bezirk so vielfältig bleibt, wie er ist – und dass niemand verdrängt wird.“

Der Kreisverband Reinickendorf von Bündnis 90/Die Grünen ruft daher alle betroffenen Mieter*innen auf, sich zu melden.

Anliegen können persönlich oder per E-Mail an kreisverband@gruene-reinickendorf.de eingebracht werden. Gemeinsam mit den Betroffenen prüfen die Grünen, welche Unterstützung möglich ist – sei es durch Beratung,
Vermittlung an Fachstellen oder durch politische Initiativen.