Der Vorstand

Unser Kreisvorstand wurde bei der Jahreshauptversammlung im März 2023 gewählt. Kreisvorsitzende sind Bettina Dolle und Tim Dollnik. Schatzmeister ist Paul Heimhuber. Beisitzer*innen im Kreisvorstand sind Annika Heidenreich, Marei Zylka, Beat Seemann und Georg Mensah.

Bettina Dolle (Kreisvorsitzende)

Bettina Dolle lebt seit 2012 in Hermsdorf, ist seit 2017 Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und besonders aktiv in den Bereichen Wirtschaft, Gute Arbeit und Verwaltungsmodernisierung für eine schnelle Umsetzung der Klimaschutzziele.

Sie kommt aus Nordrhein-Westfalen, hat nach dem Abitur eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht, hat danach BWL und Sozialpolitik in Marburg sowie mit einem Erasmus-Stipendium für ein Jahr Industrial Relations in Canterbury studiert. Seit 30 Jahren arbeitet sie im Bundesarbeitsministerium. Sie ist Personalrätin, ver.di-Mitglied, aktiv bei GewerkschaftsGrün, Mediatorin und Agile Coach.

Wichtig ist ihr dazu beizutragen, dass die sozial-ökologische Transformation niemanden zurücklässt und maximal partizipativ gestaltet wird. Dazu braucht es u.a. mehr und starke Betriebs- und Personalräte, neue Ausbildungen, Weiterbildungen und Qualifikationen, Unternehmen, die sich intensiv der Klimaschutzaufgabe stellen, und moderne, digitale Verwaltungen, die Prozesse optimieren können. Und es braucht gute, gesunde Arbeitsbedingungen und faire Löhne, um Menschen zur Mitarbeit am Transformationsprozess zu gewinnen und prekäre Beschäftigung und Armut zu reduzieren.

Tim Dollnik (Kreisvorsitzender)

Hi, ich bin Tim, 24 Jahre alt und seit Ende März 2023 Co-Vorsitzender im Kreisverband Reinickendorf. Geboren und aufgewachsen bin ich am Bodensee. Nach meinem Studium im Fach Internationale Beziehungen bin ich Anfang 2021 für die Arbeit in der Bundesgeschäftsstelle von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN nach Berlin gekommen und seit dem auch im Kreisverband aktiv.
Politisiert hatte mich 2015 der Aufstieg der AfD und die zunehmende Salonfähigkeit von Hass und Hetze gegenüber Menschen, die alles verloren haben und vor Krieg und Verfolgung zu uns fliehen. Und nun plant die AfD, ihre neue Parteizentrale in unserem Bezirk zu eröffnen. Entsprechend ist es mir ein großes Anliegen, gemeinsam mit unseren Bündnispartner*innen zu zeigen, dass Reinickendorf kein Platz für Hass von Rechts hat.
Darüber hinaus ist es mir ein großes Anliegen,  dass wir GRÜNE mehr mit den Bewohner*innen in Reinickendorf in Kontakt zu treten. Denn dadurch können wir Vorurteile abbauen und gemeinsam mit den Bürger*innen für ein sozialeres, grüneres und gerechteres Reinickendorf arbeiten.

Paul Heimhuber (Schatzmeister)

Hi, ich bin Paul Heimhuber, 28 und seid dem 25. 3.2023 der Schatzmeister für den KV Reinickendorf.
Ich stamme ursprünglich aus Hemmingen bei Hannover. Dort habe ich im Jahr 2014 mein Abitur gemacht und anschließend ein freiwilliges Wissenschaftliches Jahr am Laser Zentrum Hannover absolviert. Von 2015 bis 2022 habe ich Mechatronik an der TU Dresden studiert. In dieser Zeit habe ich auch begonnen mich politisch bei den Grünen und besonders der Grünen Jugend zu engagieren. Seid Juli 2022 wohne ich in Berlin und freue mich sehr auf die Aufgaben, die mich im KV Reinickendorf erwarten. Mein politischer Schwerpunkt ist die Energie- und Klimapolitik, wobei ich mich durch mein politisches Engagement auch mit anderen Themen wie Antifaschismus oder Gesundheitspolitik beschäftigt habe. Meine Freizeit verbringe ich beim Rugby oder spiele Brettspiele mit Freunden.

Annika Heidenreich (Beisitzerin)

Hallo! Mein Name ist Annika, ich bin 20 Jahre alt, und benutze die Pronomen sie/ihr. Aufgewachsen bin ich in der Kleinstadt Heide (Schleswig-Holstein), wo ich bis zu meinem Abitur gelebt habe. Danach hat es mich in den schönen Hauptstadtbezirk Reinickendorf verschlagen, wo ich ein Freiwilliges Soziales Jahr im Albert-Schweitzer-Kinderdorf Heiligensee absolviert habe. Nun bin ich im 2. Semester meines Jurastudiums an der Humboldt-Universität zu Berlin und spiele nebenbei Geige im Jungen Orchester der Freien Universität Berlin.

Mein politisches Interesse hat sich vor allem durch die Auseinandersetzung mit der Klimakrise im Rahmen von Fridays for Future gebildet. Mit meinem Umzug nach Berlin habe ich mich gleichzeitig für einen Umbruch in der Art und Weise, wie ich mich engagieren möchte, entschieden und mich der parteipolitischen Arbeit zugewandt. Dabei liegt mir das Thema Klimaschutz weiterhin sehr am Herzen, wobei sich dieses für mich in die übergeordnete Forderung nach Generationengerechtigkeit einfügt.

Da ich neben meinem Studium weiterhin im Albert-Schweitzer-Kinderdorf arbeite, habe ich vor allem einen Fokus auf eine Politik für und mit Kindern und jungen Menschen. Mich freut es sehr, nun aus dem Kreisvorstand heraus diese Forderung schrittweise über generationenübergreifenden Austausch und interdisziplinärer Zusammenarbeit vor Ort zu verwirklichen.

Marei Zylka (Beisitzerin)

Moin! Mein Name ist Marei Zylka und ich bin 18 Jahre alt. Geboren bin ich in Göttingen und aufgewachsen im schönen Norden Reinickendorfs. Mein Abitur habe ich 2021 am Humboldt Gymnasium in Tegel gemacht.

Ansonsten gehe ich in meiner Freizeit gerne ins Stadion Fußball gucken stehe, selbst im Tor oder spiele ein spannendes Brettspiel. Im Kreisverband Reinickendorf von Bündnis 90/ Grünen bin ich seit April 2022 aktiv und schon seit Oktober 2021 bei der Grünen Jugend Nord Berlin. Politisiert wurde ich du die vielen Krisen, mit denen ich schon relativ früh konfrontiert wurde. In der 9. Klasse bin ich mit meiner Klasse zusammen bei „Fridays For Future“ gegen die Klimakrise auf die Straße gegangen, in meiner Abiturzeit war ich mit der Corona-Krise konfrontiert und seit mehr als einen halben Jahr tobt ein schrecklicher Angriffskrieg in der Ukraine.

Inhaltlich interessiere ich mich für die Umsetzung von effektiven Klimaschutz und Kinder-/ und Jugendpolitik. Gerade die Frage nach der Chancengleichheit im Bildungssystem ist eine Frage, die mir in meinem Studium häufig begegnet. Deswegen engagiere ich mich politisch im Kreisverband, um der Jugend in der Politik eine Stimme zu geben und unsere Perspektiven auf die Krisen der Zeit miteinfließen zu lassen.

Beat Seemann (Beisitzer)

Hallo alle zusammen!
Ich bin Beat, 30, Lehrer an der einzigen Gemeinschaftsschule in Reinickendorf und bereits fast mein halbes Leben Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen. Seit 2014 lebe ich in Hermsdorf und freue mich, seit März 2022 im Kreisvorstand als Beisitzer mitarbeiten zu dürfen. Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt. Mit diesem Motto zogen die Grünen vor 40 Jahren in den Wahlkampf, doch es ist aktueller denn je. Wann, wenn nicht jetzt ist es Zeit zu handeln, sei es beim Klimaschutz, der Verkehrswende, in der Bildung oder im Kampf gegen Rechts für eine offene Gesellschaft. Wir haben es gemeinsam in der Hand und müssen dafür global denken und lokal handeln.
Dafür braucht es starke Grüne in Reinickendorf und ich freue mich, mit euch den Bezirk noch grüner zu machen.

Merieme Benali-Jockers (Beisitzerin)

Mein Name ist Merieme. Seitdem ich drei Monate alt bin, lebe ich in Reinickendorf, ich bin nämlich auf einem anderen Kontinent zur Welt gekommen. Reinickendorf ist für mich nicht nur ein Ort, sondern ein Zuhause. Ich liebe die Natur und die Vielfältigkeit, die unseren Bezirk auszeichnet.

Seit über drei Jahren engagiere ich mich bei den Grünen und es erfüllt mich mit Freude zu sehen, wie immer mehr Menschen sich uns anschließen. In meiner Arbeit bei den Grünen Reinickendorf setze ich mich für verschiedene Themen ein, die mir besonders am Herzen liegen. Gesundheits- und Sozialpolitik stehen dabei im Fokus, denn ich möchte sicherstellen, dass alle Menschen Zugang zu einer guten Gesundheitsversorgung haben und soziale Ungleichheiten abgebaut werden. Darüber hinaus liegt es mir am Herzen, die Diversität in unserer Gesellschaft zu fördern und dafür zu sorgen, dass sich jede Person in Reinickendorf willkommen und wertgeschätzt fühlt.

Als Mutter eines kleinen Jungen, der ebenfalls hier in Reinickendorf aufwächst, ist es mir ein Herzensanliegen, eine lebenswerte Umwelt für ihn und kommende Generationen zu schaffen. Dabei spielt der Klimawandel eine entscheidende Rolle. Ich setze mich dafür ein, dass wir aktiv Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu mindern und unseren Bezirk nachhaltiger zu gestalten. Als Frau mit Migrationshintergrund weiß ich aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine offene und inklusive Gesellschaft ist. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft gleichermaßen Teil unserer Gemeinschaft sein können und ihre Stimme gehört wird.

Georg Mensah (Beisitzer)